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So ticken Deutschlands Studenten

Privatleben vor Karriere – eine neue E&Y-Studie zeigt, was für Deutschlands Studenten im Moment Prio hat.

3.500 Studenten an 27 deutschen Universitäten standen für die von der Wirtschaftsprüfungsagentur Ernst & Young in Auftrag gegebene Studie Rede und Antwort: Was besorgt sie? Wofür schlägt ihr Herz? Welche Ziele, Träume und Wünsche haben sie für die Zukunft?

Wir zeigen die spannendsten Studienergebnisse:

Beim Blick auf die Ergebnisse, dürfte sich der eine oder andere Chef verwundert die Augen reiben: Denn das Erklimmen der Karriereleiter etwa hat für die Studenten der Republik gerade nicht mehr den allerhöchsten Stellenwert. Im Gegenteil: Mit 57 Prozent Zustimmung rangiert der berufliche Aufstieg aktuell nur auf Platz vier der wichtigsten Ziele junger Akademiker. Ganz oben auf dem Treppchen zu finden: Familie (71 Prozent), Freunde (61 Prozent) und Freizeit (59 Prozent).

Bei den Mädels spielt das Thema Privatleben, allen voran der Kontakt zu Eltern, Geschwistern und Verwandten, sogar eine noch größere Rolle: 77 Prozent bezeichnen die Familie als das Wichtigste in ihrem Leben. Bei den Jungs sind es nur 62 Prozent.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern finden sich auch mit Blick auf die Berufswahlkriterien: Zwar steht die berufliche Sicherheit für Jungs wie Mädels an vorderster Stelle, bei den Mädels steht die Vereinbarkeit des Berufs mit den familiären Plänen aber bereits auf Platz 2 der Prio-Liste. Bei den Jungs dominiert hingegen der Wunsch nach guten Aufstiegschancen und Kollegialität am Arbeitsplatz.

Geht es ums Geld, stapeln Mädels übrigens tiefer als ihre männliche Kommilitonen: Während das weibliche Geschlecht von einem Einstiegsgehalt von rund 38.300 Euro im Jahr träumt, erwarten die Jungs im Schnitt 41.400 Euro – unter den Medizinern sind es sogar 47.700 Euro, unter den Juristen 48.300 Euro.