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News

Jobben im Studium

Kellnern & Co. – 65 Prozent der deutschen Studenten verdienen neben dem Unialltag ihr eigenes Geld. Zu Lasten der Noten? Nein, sagt eine aktuelle Studie.

Zwischen den Jahren 2007 und 2010 erhob die Universität Bamberg in einer repräsentativen Studie die Daten von rund 10.000 Studenten. Der Fokus der Forschungsarbeit: Herauszufinden, welche Nebenjobs Studenten in Deutschland annehmen, wie häufig sie dieser nachgehen, aber auch, welche akademischen Leistungen sie in der Zeit erbringen.


Genau diesen Datensatz – genauer gesagt: den von 1.500 Studenten mit und ohne Nebenjob 1,5 Jahre nach Studienbeginn – nahm sich die Ökonomin Maresa Sprietsma von Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) jetzt noch einmal genauer vor. Ihr Ziel: Eine Antwort auf die Frage zu finden, ob das Jobben neben der Uni sich in irgendeiner Form auf die Leistung der Jungakademiker auswirkt.

Kein Einfluss auf die Noten!

Und die Antwort ist eindeutig: Sprietsma fand in ihrer Studie „keinen Beleg dafür, dass Studentenjobs die akademische Leistung beeinträchtigen.“ Nicht einmal die Studenten, die mehr als zehn Stunden pro Woche arbeiteten, hatten mit Leistungsunterschieden zu kämpfen.

Eine mögliche Erklärung dafür, warum keine Einflüsse auf die Noten zu erkennen sind, bietet Sprietsmas Arbeit ebenfalls: Demnach können Studenten mit Nebenjob im Schnitt „bedeutend bessere Abiturnoten“ als ihre Kommilitonen ohne Studentenjob vorweisen.

Tipp für alle, die auf der Suche nach einem geeigneten Studi-Job sind: Sucht euch eine Nebentätigkeit, die mit eurem Studienfach zu tun hat. Denn die kann ein echter Booster für noch bessere Leistung an der Uni sein, so die Studie.